RSS
 

Beiträge zu 'Lifestyle'

neue Offline und neue Online Präsenz

28 Feb

Das Leben am Röschibach ist vorbei – ich bin jetzt ein Saumacker! Die Kartons sind schon – fast – alle ausgepackt und im März kommen auch die letzten Möbelstücke für unser neues Heim.

Umzugskartons in der Saumackerstrasse 52 im Januar 2018

(die Domain bleibt aber bis auf Weiteres aber so wie sie ist)

Des Weiteren bin ich der Meinung, dass man im Jahr 2018 auch anfangen könnte zu twittern. Das soll heissen, dass ich versuchen werde dort präsent zu sein und links-zum-denken und anderes dort zu veröffentlichen.

 
 

Wanderung zur Capanna Campo Tencia im Tessin

25 Okt

Wir haben am Wochenende die letzten Schweizer Sonnenstrahlen des Jahres 2017 genutzt und eine Zweitageswanderung zur Hütte Capanna Campo Tencia im Tessin gemacht:

Wanderung zur Hütte 'Capanna Campo Tencia' - Lago Tremorgio

weiterlesen »

 
 

Gut Essen und Trinken in Berlin

17 Mai

Frühstück im „Bistro Bateau Ivre“ und Abendessen im „Cocolo“ (bestes Ramen in ganz Berlin!).

Frühstück im "Bistro-Bar Bateau Ivre" in Berlin Kreuzberg, Frühjahr 2017
Abendessen im "Cocolo Kreuzberg" in Berlin, Frühjahr 2017
Abendessen im "Cocolo Kreuzberg" in Berlin, Frühjahr 2017
Frühstück im "Homemade Berlin" in Berlin Friedrichshain, Frühjahr 2017

weiterlesen »

 
keine Kommentare

Geposted in Reise

 

Im Engadin

03 Feb

Letztes Wochenende haben wir bei strahlend schönem Winterwetter das Engadin erkundet.

Kirchturm der St. Mauritius Kirche in St. Moritz im Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
Wanderweg zum Moteratschgletscher, Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
Wanderweg zum Moteratschgletscher, Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
Hotel Morteratsch im Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
Winterwanderweg am Muottas Muragl, Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
Aussicht vom Muottas Muragl Richtung St. Moritz, Engadin, Kanton Graubünden, Schweiz
 
 

12. Zurich Film Festival – 1

28 Sep

So wie auch in den letzten Jahren haben wir uns wieder Tickets für 10 Filme des diesjährigen Zurich Film Festival geholt.

Do Not Resist ist eine Dokumentation über die jüngsten Unruhen in den USA, die in Ferguson ihren Anfang gefunden haben. Der Regisseur Craig Atkinson schneidet in dem Film sehr viele unterschiedliche verwandte Themen an (Militarisierung der Polizei, Drogen, Rassenunterschiede in den USA, Armut, Überwachungsstaat, …), bearbeitet aber keines der Themen ausführlich. Durch das Fehlen eines roten Fadens und eines Sprechers aus dem Off hat man als Zuseher  ziemlich schnell das Gefühl eine Aneinanderreihung von Fernsehnachrichtenschnipseln zu sehen.
Leider war nach dem Film kein Mitglied der Crew anwesend.

2 von 5 Punkten.

Heli: Der Hauptcharakter Heli lebt in Mexiko mit seiner Familie und versucht möglichst allen potentiellen mexikanischen Problemen (Drogen, Banden, Waffen, Prostitution) aus dem Weg zu gehen. Als der Liebhaber seiner Schwester zwei Päckchen Heroin auf dem Dach des Hauses der Familie zwischenlagert, beginnt die mexikanische Realität ihn einzuholen. Korrupte Agenten töten seinen Vater und verschleppen Heli und seine Schwester. Es kommt zu ziemlich expliziten, detaillierten und langatmigen Folterszenen, die so authentisch sind, dass einem beim Zusehen mehrmals der Gedanke kommt aufzustehen und den Kinisaal zu verlassen.
Auch bei diesem Film gab es nach der Vorstellung keine Q&A Session.

2 von 5 Punkten.

Trespass Against Us beruht auf der wahren Geschichte des Tinkers Chad Cutler, der mit seiner Familie und anderen Fahrenden in England lebt und immer mal wieder mit Gesetz und Polizei in Konflikt kommt. Es ist die Geschichte dreier Generationen inklusive allen Konflikten, die es zwischen Grossvater, Vater und Sohn geben kann. Die Bildsprache ist hastig und schnell, der Regisseur Adam Smith ist auch für die – grossartigen – Liveshows von The Chemical Brothers verantwortlich.
Nach dem Film war Adam Smith vor Ort und hat viele interessante Fragen aus dem Publikum beantwortet und vom Dreh und dem „echten“ Chad Cutler erzählt.

Adam Smith am 12. Zurich Film Festival 2016

4 von 5 Punkten.

600 milas: Ein weiterer Film aus dem Schwerpunkt Neue Welt Sicht: Mexiko. Arnulfo ist Mexikaner, sein Job ist es Waffen in den USA legal zu kaufen und für seinen Onkel über die Grenze nach Mexiko zu schmuggeln. Eines Tages kommt ihm der ATF Agent Hank Harris auf die Schliche. Nach einer harten Konfrontation gelingt es Arnulfo den Agenten als Geisel zu nehmen und nach Mexiko zu verschleppen. Viel weiter hat der junge Mexikaner allerdings nicht gedacht und so weiss er nicht so recht was nun mit Hank geschehen soll. Es entwickelt sich eine spannende Beziehung zwischen den beiden, die sich eigentlich verabscheuen, aber doch aufeinander angewiesen sind.
Im Anschluss war kein Mitglied des Filmteams anwesend. Schade.

2 von 5 Punkten.

American Pastoral: Zur Schweizer Galapremiere des Films waren der Hauptdarsteller Ewan McGregor und Nebendarstellerin Jennifer Connelly anwesend und haben sich vor dem Film einigen Fragen von Moderator Steven Gätjen gestellt.
Seymour ‚Swede‘ Levov führt eine Firma zur Herstellung von Lederhandschuhen in den USA der siebziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Seine Welt wird auf den Kopf gestellt, als seine Tochter Merry sich der Kleinstadtfamilienidylle immer mehr entzieht und beginnt sich – immer radikaler – gegen den Vietnam Krieg zu engagieren. Als sie eines Tages unter Verdacht gerät ein Bombenattentat ausgeführt zu haben, taucht Merry unter und für ihren Vater beginnt eine jahrelange immer verzweifelter werdende Suche nach seiner eigenen Tochter.

Steven Gätjen, Jennifer Connelli und Ewan McGregor am 12. Zurich Film Festival 2016

4 von 5 Punkten.

 
 

11. Zurich Film Festival – 3

05 Okt

The Russian Woodpecker: Der Ukrainer Fedor Alexandrovich hat die Theorie, dass das Atomkraftwerk Tschernobyl vom Zentralkomitee der UdSSR absichtlich in die Luft gejagt wurde um den Fehlschlag eines militärischen Radarprojekts zu vertuschen. Teils recht wirr wird der Zuseher durch einzelne Stationen der jüngeren ukrainischen Geschichte geführt und – meiner Meinung nach – einige voreilige und nicht wirklich auf Fakten basierte Aussagen gemacht. Siehe auch: Verschwörungstheorie.
Im Anschluss war Fedor Alexandrovich anwesend und hat in seiner konfusen Art einige Fragen beantwortet. Wobei ich das Gefühl hatte, dass er wegen der Sprachbarriere nicht immer das ausdrücken konnte, was er tatsächlich zum Ausdruck bringen wollte.

Fedor Alexandrovich am 11. Zurich Film Festival

1 von 5 Punkten.

The Man Who Knew Infinity: Der äusserst begabte indischer Mathematiker Srinivasa Ramanujan wird in der Zeit des ersten Weltkriegs an das Cambridge Trinity College eingeladen um dort seine Forschung voranzutreiben und zu publizieren. Dort entwickelt sich ein Konflikt zwischen der „intuitiven“ Mathematik  Ramanujans und seinem Mentor (Jeremy Irons), der auf formale Beweise besteht um sich vor der Fachwelt keine Blösse zu geben. Zusätzlich wird die Geschichte durch die Probleme eines Inders in der englischen Gesellschaft der damaligen Zeit und Ramanujans Beziehung zu seiner in Indien verbliebenen Frau angereichert.

3 von 5 Punkten.

Chaebols und Chabolas ist eine Dokumentation über das Streben nach Arbeit. Es wird Spanien mit einer Arbeitslosenrate von 22% mit Südkorea verglichen, das es innerhalb von zwei Generationen vom Dritte-Welt-Land in die G20 geschafft hat. Der Film beleuchtet sowohl die Macro-Perspektive aus (Volks-)wirtschaftlicher Sicht als auch konkrete Schicksale einzelner Einwohner der beiden Länder.
Ich persönlich finde die Stimme des Erzählers aus dem Off ist von der Stimmlage her und der Betonung für eine Dokumentation eher ungeeignet.
Vor dem Film war der Regisseur Christian Neu anwesend und hat einige spannende Dinge zu dem Film erzählt. Unter anderem was Chaebols in Südkorea sind und was man in Spanien unter Chabolas versteht.

Christian Neu am 11. Zurich Film Festival

4 von 5 Punkten.

 
 

11. Zurich Film Festival – 2

03 Okt

Gruber geht: Gruber (Manuel Rubey) ist ein sarkastisches Werbeagentur-Arschloch, wie es im Buche steht. Als er die Diagnose Krebs bekommt, ändert sich sein Verhalten vorerst nicht. Erst nach und nach realisiert er, dass man sich Familie, Freunden und der Liebe gegenüber auch öffnen und Beistand in Anspruch nehmen kann. Ein Film über das Einsam-Sein nach einem Roman von Doris Knecht.
Leider ohne anschliessende Anwesendheit eines Filmcrewmitglieds. Ein Extrapunkt für den Wiener-Dialekt, der viel Heimatgefühl erzeugt hat.

3.5 von 5 Punkten.

Becks letzter Sommer: Der ehemalige Punkrockstar Robert Beck (Christian Ulmen) schlägt sich als unzufriedener Musiklehrer an einem Berliner Gymnasium durchs Leben. Als er das musikalische Talent eines seiner Schüler entdeckt, beschliesst er diesen zu fördern und ihm einen Plattenvertrag zu besorgen. Dazu kommen unterschiedlichste „normale“ und absurde Nebenhandlungen, in die Beck verstrickt ist.
Der Film versucht meiner Meinung nach zu viel auf einmal zu sein (Komödie, Kleingangsterfilm, Roadmovie,  Coming of Age Film, …) und ist dadurch keines davon zufriedenstellend.
Anschliessend erzählte der anwesende Regisseur Frieder Wittich ein paar sehr lustige und interessante Anekdoten vom Dreh und stand für Fragen bereit.

Frieder Wittich am 11. Zurich Film Festival

4.5 von 5 Punkten.

Chung fung che: Vier Kleingangster wollen als Polizisten verkleidet einen Leichentransport anhalten, in dem illegal Geld transportiert wird. Allerdings haben vier andere Gangster exakt die gleiche Idee, verfügen aber über echte Waffen. Daraus ergibt sich eine Aktionkomödie mit vielen Verwechslungen, Slapstick und Absurditäten. Anfangs war das Verfolgen der Untertitel recht schwierig, weil vor allem zu Beginn viel Dialog für das Verstehen der Story notwendig war.

3.5 von 5 Punkten.

 
 

11. Zurich Film Festival – 1

27 Sep

The Bright Day: Eine Iranerin muss innerhalb eines Nachmittags Zeugen eines Unfalls mit Todesfolge dazu überreden vor Gericht auszusagen. Diese sträuben sich aus verschiedenen Gründen und der Regisseur Hossein Shahabi schafft es ein – soweit ich es beurteilen kann – sehr authentisches Bild der iranischen Justiz und der Zivilbevölkerung zu zeichnen. Der Film ist sehr Dialoglastig und man kommt teilweise kaum nach die Untertitel zu lesen. Meiner Meinung nach haben die beiden Hauptdarsteller eine aussergewöhnliche Schauspielleistung vollbracht.
Leider gab es im Anschluss keine Frage&Antwort Session mit einem Beteiligten der Filmcrew.

4 von 5 Punkten.

Krigen: Ein dänischer Militärkommandant wird im Zuge des Kriegs in Afghanistan dazu gezwungen eine unmögliche Entscheidung zu treffen. Er entscheidet sich für die ihm unterstellten Soldaten und muss vor einem Militärgericht in Dänemark die Konsequenzen tragen. Nebenbei zeigt der Regisseur Tobias Lindholm den Wahnsinn des asymetrischen Krieges. Und zwar sowohl aus Sicht der Soldaten, die hinter jedem afghanischem Zivilisten einen Taliban vermuten (müssen) als auch aus Sicht der Familie des Kommandanten, die in Dänemark im Ungewissen auf seine Rückkehr wartet.
Tobias Lindholm hatte auch 2012 einen Film mit einem sehr ähnlichen Thema am Zurich Film Festival im Programm.

3.5 von 5 Punkten.

Regression: Minnesota, 1990: Angela Gray (gespielt von Emma Watson) beschuldigt ihren Vater des sexuellen Missbrauchs, aber dieser kann sich an nichts erinnern. Mittels Hypnosetherapie findet der Ermittler Bruce Kenner (gespielt von Ethan Hawk) heraus, dass eine satanistische Sekte ihr Unwesen in der Stadt treibt und scheinbar (fast) jeder Bürger der Stadt unwissentlich Mitglied dieser ist. Am Ende gibt es einen interessanten Twist, aber leider (obwohl ich dem Setting – Kleinstadt, Polizeiarbeit, ein wenig Horror – nicht abgeneigt bin) sprang der Funke nicht wirklich auf mich über.
Vorher war der Regisseur Alejandro Amenábar anwesend und hat ein paar Worte über den Film verloren. Leider gab es auch hier keine Frage&Antwort Session am Ende.

Alejandro Amenábar am 11. Zurich Film Festival

2 von 5 Punkten.

Die dunkle Seite des Mondes: Urs Blank (Moritz Bleibtreu) ist erfolgreicher Anwalt mit Spezialisierung auf Firmenfusionen. Als er die „Hippy Braut“ Lucille (Nora von Waldstätten) kennenlernt und sie gemeinsam Magic Mushrooms zu sich nehmen ändert sich sein Leben und seine Psyche. Bei dem Versuch aus dem anhaltenden Horrortrip wieder herauszukommen gerät er immer tiefer in (s)eine Welt aus Fantasie und verquerter Realität.
Nachdem die Vorstellung die Weltpremiere des Films darstellte, war (fast) die komplette Filmcrew inklusive dem Schweizer Autor Martin Suter, dessen Buch als Vorlage für den Film dient,  anwesend und Steven Gätjen hat nach der Vorstellung einige Fragen gestellt. Die meisten Antworten waren aber eher langweilig und ohne Pepp, wurden aber trotzdem vom Publikum meist mit tosendem Applaus bedacht.

Galapremiere 'Die dunkle Seite des Mondes' am 11. Zurich Film Festival

Galapremiere 'Die dunkle Seite des Mondes' am 11. Zurich Film Festival

3 von 5 Punkten.

 
1 Kommentar

Geposted in Zürich

 

Links zum Denken 38

11 Jul
 

Links zum Denken 37

28 Mai